Amazon Marktplatz Optimierung


Amazon Marktplatz Optimierung und A+ Content






Amazon hat eine unglaubliche Entwicklung im Online Handel hingelegt und ist die absolute Nummer Eins bei den Online Verkaufsplattformen. 2020 war für Amazon das beste Jahr seit Bestehen – und ein Ende des Erfolgskurses ist nicht in Sicht. Mit dem Amazon Marktplatz hat die Plattform eine attraktive Möglichkeit für Online Händler und Vendoren geschaffen, ihre Produkte über Amazon zu vertreiben. Gleichzeitig funktioniert Amazon auch als Suchmaschine, woraus sich interessante Chancen für Menschen ergeben, die ihre Produkte hier anbieten. Du kannst das Ranking deiner Produkte optimieren und dadurch Deine Umsätze effektiv steigern. Verkäufe geschehen auf Amazon nicht automatisch, Du kannst aber mit einer guten Amazon Optimierung deine Verkaufszahlen deutlich steigern.
Im Gegensatz zu Google gibt es bei Amazon Bereiche, in denen ein gutes Ranking mit einem verhältnismäßig geringeren Aufwand möglich ist. Als Suchmaschine für Produkte hat Amazon Google inzwischen überholt.

Performance Faktoren bei Amazon


Der größte Unterschied zwischen Amazon und Google besteht beim Suchverhalten und dem Geschäftsmodell dahinter. Zwar findest Du bei Google auch Produkte, die angezeigten Ergebnisse konzentrieren sich aber schwerpunktmäßig auf Information und Problemlösung. Google verdient durch Werbung. Amazon hingegen verdient am Produktverkauf. Amazon genießt den Ruf, eine große Produktauswahl zu haben, günstig zu sein und schnell zu liefern. Oberstes Ziel ist die Kundenzufriedenheit. Für den Algorithmus bedeutet das, dass Performance Faktoren wie Verkaufsrang, Rezensionen und Stornorate gemeinsam mit dem Service einen wichtigen Teil des Rankings ausmachen. Für das Amazon SEO gilt, wie für normales SEO auch, dass es sich um einen Prozess handelt, der sich über Monate erstrecken kann. Auch wenn Amazon Advertising an Bedeutung gewinnt, ist das Ranking nach wie vor der wichtigste Verkaufsfaktor auf Amazon.
Der erste Schritt im Amazon SEO ist eine präzise Produktkategorisierung. Immerhin gibt es hier über 30.000 Produktkategorien. Die Amazon Optimierung beginnt bei den Keywords. Soll ein Produkt in der Amazon Suche gefunden werden, muss das verwendete Keyword auch auf der Produktseite (Product Listing) enthalten sein. Um die Rankingfaktoren in einer Amazon Optimierung zu steigern, müssen alle wichtigen Keywords im Product Listing enthalten sein.

Verwende die Keywords:
  • im Produkttitel,
  • bei den Amazon Bulletpoints,
  • bei der Produktbeschreibung,
  • in der Seller Central bei den Suchbegriffen.

Der Amazon Algorithmus vergibt je nach Keywordsuche eine bestimmte Relevanz für eine Produktseite. Am relevantesten sind Suchbegriffe im Produkttitel. Keywords in der Beschreibung sind eher zweitranging für das Ranking.
Die Keywords in der Seller Central sind nicht sichtbar und durch die Anzahl der Bytes begrenzt. Maximal sind 249 Bytes möglich, wobei jeder Buchstabe und jede Zahl von 1-9 einem Byte entsprechen.
Neben den Keywords gibt es noch weitere Faktoren, die die Performance bei Amazon beeinflussen. Dazu zählen:
  • Verkaufsrang,
  • Produktbewertungen,
  • Händlerbewertungen,
  • Verweildauer auf der Produktseite,
  • Verkäufe in einer Kategorie,
  • Retourenquote,
  • Buy Box,
  • Gütesiegel wie Bestseller oder Prime,
  • Zuverlässigkeit,
  • Kundenservice,
  • Richtlinienverstöße,
  • Click Through Rate (CTR) in den Suchergebnissen,
  • Conversion Rate.


Seller und Vendoren


Bei Amazon gibt es zwei Geschäftsmodelle: Seller und Vendoren. Die Modelle unterscheiden sich voneinander und haben auch auf die Amazon Optimierung Einfluss. Ein Seller verkauft auf dem Amazon Marktplatz sein Produkt an den Endkunden, ein Vendor verkauft an Amazon. Ein Vendor ist also ein Lieferant, der Amazon mit Waren versorgt. Amazon bietet diese unter dem eigenen Namen an und übernimmt die komplette Logistik und Kundenbetreuung.
Da Amazon seine eigenen Produkte bevorzugt, hat ein Vendor bessere Chancen, hoch zu ranken und bekommt Zugriff auf das komplette SEO-Programm von Amazon, wie etwa dem A+ Content. Als Vendor musst Du aber einige Kriterien erfüllen und kannst nicht selbst über den Produktpreis bestimmen. Amazon kalkuliert die Margen zum eigenen und nicht zu Deinem Vorteil. Daher lohnt sich das Vendor-Modell praktisch nur für Hersteller. Meist ist die beste Lösung ein Hybrid-Modell, mit dem Du sowohl als Seller, als auch als Vendor agierst.


Amazon Optimierung durch A+ Content




Vendoren und Seller, die gleichzeitig Markeninhaber sind, haben auf Amazon die Möglichkeit, A + Content für ihre Produkte zu erstellen. Mit A+ stehen 5.000 Zeichen mehr für die Produktbeschreibung zur Verfügung. A+ Content bietet Platz für aussagekräftige Bilder, detailliertere Produktbeschreibungen, Grafiken oder Illustrationen und ein brillantes Design. Durch Amazon A+ lässt sich eine höhere Conversion Rate (CR) erzielen. Der Amazon A+ Content trägt zu einem besseren Ranking bei.

Die Schlüsselrolle der Produktbilder
Produktbilder spielen eine zentrale Rolle bei der Amazon Optimierung. Sie beeinflussen die CTR und CR. So bestimmen sie indirekt auch das Ranking. Unterschieden wird zwischen einem Hauptbild und Nebenbildern. Das Hauptbild ist in der Vorschau und auf der Produktseite sichtbar. Es muss einen weißen Hintergrund haben und das Produkt sollte gut ausgeleuchtet und erkennbar sein. In den Nebenbildern wird das Produkt detaillierter präsentiert. Hier kannst Du ein Produkt aus verschiedenen Perspektiven zeigen, die Anwendung demonstrieren oder alle Artikel abbilden, die im Lieferumfang inbegriffen sind. Nutze alle Bilder aus, die Dir zur Verfügung stehen (maximal acht). Zeige das Produkt aus verschiedenen Winkeln und in unterschiedlichen Zustandsformen. In Infografiken kannst Du die wichtigsten Produktfeatures demonstrieren.

Amazon Instrumente


Es gibt einige Instrumente, von denen es abhängt, wie gut Dein Produkt auf Amazon performt. Dazu gehören die Buy Box, Rezensionen und der Amazon Prime Versand.

Buy Box
Über die Buy Box – das Einkaufswagen-Feld – werden rund 90 % der Verkäufe auf Amazon realisiert. Ob es für Dein Produkt eine Buy Box gibt, entscheidet auch darüber, ob es in den Suchergebnissen auftaucht. Sind für ein Produkt mehrere Verkäufer vorhanden, beginnt der Wettbewerb um die Buy Box. Oft bekommt nur ein Seller die Buy Box. Die Produkte der anderen Verkäufer gibt es dann über „XY neu/gebraucht ab XY €“. Klickt ein Kunde darauf, so sieht er die Liste mit den weiteren Angeboten zum Produkt, die sortiert nach dem Preis aufgelistet sind. Dort kann er ein Produkt direkt bestellen, er kann aber nicht die Produktseite aufrufen. Ob Dein Produkt die Buy Box erhält, ist abhängig von Preis, Verkäuferperformance und Versand. Dabei ist ein Versand über Amazon begünstigt. Zudem muss das Produkt neu sein, seit mindestens 90 Tagen auf Amazon im Angebot, es muss verfügbar sein und Dein Konto muss ein Professional Konto sein.
Dieses Vorgehen von Amazon ist nicht überraschend, denn für die Plattform zählt nur der Umsatz, den sie selbst macht. Es ist nicht das oberste Anliegen von Amazon, den Verkäufern Chancengleichheit zu gewähren. Um gegen Konkurrenten wie Ebay und Co. zu bestehen, hat Amazon ein Interesse daran, möglichst günstige Preise und eine möglichst schnelle Lieferung anzubieten.

Rezensionen
Nachdem ein online gekauftes Produkt nicht vor Ort begutachtet werden kann, fällt den Bewertungen auf Amazon eine entscheidende Rolle zu. Kunden verlassen sich auf die Meinung anderer, um eine Kaufentscheidung zu treffen. Gute Rezensionen begünstigen einen Kauf enorm. Noch wichtiger sind aber die Sterne-Bewertungen, denn den Kunden interessiert, wie sich das Produkt in der Praxis bewährt. Die Kaufbereitschaft der Kunden steigt deutlich, wenn ein Produkt mindestens 50 Rezensionen hat und mit durchschnittlich 4,5 Sternen bewertet wurde. Auch der Verkaufsrang ist ein Rankingfaktor.
Um Deine Rezensionen und Bewertungen möglichst positiv zu halten, ist ein Bewertungsmanagement empfehlenswert. Gerade wenn Dein Produkt eine schlechte Rezension erhält, solltest Du sofort professionell darauf reagieren. Lege Deinem Produkt einen Flyer bei, auf dem Du den Kunden dazu anregst, Dir eine Bewertung auf Amazon zu geben. Achte aber darauf, dass Du nicht gegen die Amazon Richtlinien verstößt.

Amazon Prime Versand
Gütesiegel adeln Dein Produkt und ziehen mehr Kunden an. Ein Siegel wie „Amazon’s Choice“ oder „Bestseller“ wird Deinem Produkt von Amazon selbst verliehen. Für „Versand durch Amazon“ oder „Prime“ kannst Du Dich aber selbst entscheiden. Ein Prime-Label neben Deinem Produkt trägt zur Amazon Optimierung und zu einem besseren Ranking bei. Die Kunden gehen durch das Label zudem davon aus, dass Du ein Premium Verkäufer bist. Außerdem haben Prime-Kunden so die Möglichkeit, sich Dein Produkt kostenlos liefern zu lassen, was sich positiv auf ihre Kaufbereitschaft auswirkt.
Damit ein Händler am Prime Versand teilnehmen kann, muss er gewisse Kriterien erfüllen. So muss er:
  • ein Professional Konto innehaben,
  • eine Testphase durchlaufen,
  • die Kosten für den Versand und Amazon tragen,
  • über ein Warenlager in Deutschland verfügen,
  • täglich mindestens fünf Prime Pakete versenden.

Eine andere Option ist es, am FBA-Programm (Fulfillment by Amazon) teilzunehmen. Dein Vorteil: Du bekommst hier automatisch das Prime-Label, auch ohne, dass Du die obigen Bedingungen erfüllst. Zudem erhältst Du die Buy Box bevorzugt.


Tipps für die Optimierung der Amazon Marktplatzpräsenz


  • Ein Produkt sollte bei Amazon so detailliert wie möglich dargestellt werden. Dem Interessenten muss klar werden, welchen Nutzen er davon hat, wie er das Produkt bedient, etc. Anleitungen, maßstabsgetreue Bilder, das Produkt in Aktion oder mit einem Model erhöhen das Interesse des potentiellen Kunden. Genaue Größenangaben sind ebenfalls sehr hilfreich und – je nach Produkt – ein Erklärvideo.

  • Nutze den Amazon A+ Content vollständig aus, um Deinen Kunden emotional zu erreichen. Er sollte durch das Produkt so berührt werden, dass er das Gefühl hat, es unbedingt zu brauchen. Mit dem richtigen Content wie Tabellen oder Hintergrundinformationen erzeugst Du dieses Gefühl bei ihm.

  • Stelle Produktvarianten oder Bundles ein, um einen Kunden länger auf der Produktseite zu halten. Eine lange Verweildauer des Interessenten auf der Produktseite wird vom Algorithmus belohnt und erhöht die Kaufwahrscheinlichkeit. Bei Variantenprodukten werden die Bewertungen addiert und gelten einheitlich.

  • Biete kostenlosen Versand an, indem Du die Versandkosten in den Produktpreis einkalkulierst. Gerade Amazon Kunden zahlen ungern Versandkosten.

  • Betreibe eine aktive und freundliche Kundenkommunikation. Reagiere auf Kundenbewertungen, besonders auf die negativen. Bleibe dabei unbedingt freundlich und professionell. Interessenten werden sich die Bewertungen durchlesen – gerade die negativen. Wenn Du gut darauf reagiert hast, erhöht das ihre Kaufbereitschaft. Auch für den Algorithmus ist es von Vorteil, wenn Du auf Bewertungen reagierst. Gibt es Fragen zum Produkt, beantworte diese am besten selbst. Kommen immer wieder die gleichen Fragen, solltest Du die entsprechenden Punkte noch in Deine Produktbeschreibung aufnehmen.

  • Locke neue Kunden mit temporären Sparangeboten und sichere Dir Stammkunden durch Abos. Stelle Streichpreise ein und vermittle Kunden das Gefühl, dass sie etwas sparen.

  • Sorge dafür, dass Dein Produkt stets in ausreichenden Mengen verfügbar ist. Kunden mögen einen schnellen Versand und Amazon Kunden sind es gewohnt, ihre Produkte teilweise noch am gleichen Tag zu erhalten. Blöd, wenn sie bei Dir mehrere Tage oder sogar Wochen warten müssen. Das steigert die Wahrscheinlichkeit für schlechte Bewertungen und Rücksendungen.

  • Behalte Deine Händlerbewertungen im Blick. Du hast bei Amazon die Möglichkeit, unangemessene Bewertungen, die das Produkt betreffen, löschen zu lassen. Diese gehören nämlich unter das Produkt und sind keine Händlerbewertungen. Als Verkäuferbewertung lassen sie sich daher entfernen.

  • Arbeite kontinuierlich an der Produktoptimierung, damit die negativen Produktbewertungen nicht Überhand gewinnen und Du das Produkt gar nicht mehr verkaufen kannst. Bedenke bei Deiner Amazon Optimierung, dass auch die beste Amazon Optimierung auf Dauer kein schlechtes Produkt ausgleichen kann.


Amazon A+ Content Gestaltung durch eine Agentur – die clevere Lösung


Eine Agentur übernimmt Deine gesamte Amazon A+ Gestaltung für Dich. Sie schreibt SEO-Texte und rückt mit einem genialen Amazon A+ Content Deine Marke ins rechte Licht. Alle Deine Produkte werden dadurch sichtbarer auf Amazon. Die Agentur kennt sich mit Amazon SEO aus und weiß, welche Keywords sie wo platzieren muss, damit Dein Ranking verbessert wird. Im Rahmen der Amazon Optimierung kümmert sich die Agentur auch um Deine Rezensionen und Bewertungen. Zu viele schlechte Bewertungen sind nachteilig für den Verkauf. Deshalb übernimmt eine Agentur das Rezensionsmanagement für Deine Produkte durch ein entsprechendes Monitoring. Auch den Aufbau Deines Brand Stores kannst Du in die erfahrenen Hände einer Agentur legen. Sie gestaltet Deinen Brand Store im Einklang mit Deinen Zielen.

Amazon Marktplatz Optimierung durch eine Agentur


Du bist der Experte für Dein Produkt und die SEO Agentur ist Experte für die Amazon Marktplatz Optimierung. Sie hat Deine Produkte und Produktseiten im Blick und arbeitet kontinuierlich an Deiner Amazon SEO. Gerade wenn Du Dutzende oder Hunderte Produkte anbietest, schaffst Du es unmöglich selbst, Dich um den Amazon A+ Content, das Ranking und die Optimierung für jedes Produkt selbst zu kümmern. Die Agentur hat Dein komplettes Angebot im Blick und sorgt dafür, dass Keywords permanent optimiert, Inhalte aktualisiert und umgeschrieben oder dass Fragen zeitnah und professionell beantwortet werden. Auch das Bewertungsmanagement übernimmt die Agentur, indem sie auf alle Bewertungen kompetent, freundlich und zeitnah reagiert.


Andreas Schober - Head of Marketing - Network Genius

Andreas Schober

Head of Marketing andreas@network-genius.com
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